Harninkontinenz der Frau

 

Für viele Frauen ist die Harninkontinenz ein echtes Problem. Aus Scham sprechen sie mit niemandem darüber. Dabei ist Inkontinenz, der unwillkürliche Harnabgang, verbreiteter als manch chronische Krankheit - und keine normale Alterserscheinung, wie viele annehmen.
Rund 35 Prozent der Frauen sind an Harninkontinenz erkrankt, allein in Deutschland etwa 3,2 Millionen. Schon im Alter von unter 30 Jahren leiden Frauen daran. Viele leiden still vor sich hin. Doch Inkontinenz ist gut therapierbar!

Inkontinenz-Fragebogen: Machen Sie den ersten Schritt und finden Sie heraus, ob bei Ihnen eine Harninkontinenz vorliegt. Wenn ja, wagen Sie den 2. Schritt und gehen Sie zum Arzt. Denn Inkontinenz ist sehr häufig heilbar.

Zur Selbstprüfung stellen wir unseren Inkontinenzfragebogen (rechte Mousetaste Ziel speichern unter) zur Verfügung.

 

 

Harninkontinenz des Mannes

 

Die Harninkontinenz ist beim Erwachsenen nie als normaler Zustand zu betrachten. Neben unterschiedlicher Anatomie und Physiologie gibt es auch Unterschiede in der Verteilung zwischen den Geschlechtern. Mit zunehmenden Alter steigt die Inkontinenzhäufigkeit beim Mann deutlich an. Sie erreicht bei 70-Jährigen knapp 30 Prozent. Ursachen sind hierfür Alterungsprozesse der Blase aber auch das gehäufte auftreten von Begleiterkrankungen internistischer, urologischer, neurologischer und orthopädischer Art.
Die Belastungsinkontinenz tritt beim Mann infolge operativer Eingriffe, die Dranginkontinenz häufig als Folge neurogener Erkrankungen, wie beispielsweise Morbus Parkinson oder Multipler  Sklerose, auf. Eine Sonderform ist die Überlaufinkontinenz insbesondere bei Prostatavergrößerung. Um eine erfolgreiche individuelle Therapie zu planen, sind exakte diagnostische Maßnahmen unumgänglich.

Inkontinenz-Fragebogen: Machen Sie den ersten Schritt und finden Sie heraus, ob bei Ihnen eine Harninkontinenz vorliegt. Wenn ja, wagen Sie den 2. Schritt und gehen Sie zum Arzt. Denn Inkontinenz ist sehr häufig heilbar.

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Stuhlinkontinenz

 

Die Stuhlinkontinenz  betrifft einen nicht unwesentlichen Bevölkerungsanteil von ca. 1,5 % (bis zu 5 % in ausgewählten Bevölkerungsgruppen) und wiederum stark gehäuft bei älteren und weiblichen Patientinnen. Die anale Inkontinenz wird häufig von den Betroffenen verschwiegen trotz der Tatsache, dass sie erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität hat. Da die Stuhlinkontinenz in der Regel auf eine Mehrzahl von Faktoren zurückzuführen ist, müssen diese Inkontinenzfaktoren durch erfragen und durch weitere Untersuchungen abgeklärt werden. Nur dann ist möglich, eine effektive Therapie anzubieten, wobei in erster Linie konservative, wie ernährungsphysiologische, medikamentöse und physiotherapeutische Maßnahmen, eingeleitet werden. Aber auch moderne minimalinvasive und operative Therapieverfahren können zum Einsatz gelangen.
Im Rahmen des Sächsischen Beckenbodenzentrums bringen wir unsere Erfahrung ein, um Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. 

 

 

Beckenbodensenkung

 

Etwa jede 10. Frau - so schätzt man - leidet an einer Schwäche des Beckenbodens. Während dieses Problem in den früheren Zeiten sehr oft verschwiegen wurde, ist mittlerweile ein deutlicher Wandel im Umgang mit dieser Erkrankung zu erkennen. Dies vielleicht auch deswegen, weil heute moderne und schonende Operationsverfahren zur Verfügung stehen,
die wirkungsvoll und nachhaltig für Beschwerdefreiheit sorgen können.